Heilpraktikerin zu Unrecht am Pranger

Heilpraktikerin zu Unrecht am Pranger

Ein Berufsverbot ist so ziemlich das Härteste, was eine auf einen bestimmten Beruf festgelegte Person ereilen kann. Ärzte, Fahrschullehrer und andere können ein Klagelied darüber singen.

In Schrobenhausen (Oberbayern) berichtete eine Zeitung am 7. Oktober 2019 über ein angeblich bestandskräftiges Berufsverbot einer Heilpraktikerin, versehen mit einem “Gnadenbrot”, dass beide zumindest noch bis zum Ende der Klagefrist in der eigenen Praxis verbleiben dürften.

Dem Eindruck der Bestandskraft trat die Heilerin in einer Gegendarstellung entgegen, die mit Datum 1. November 2019 signiert ist. Online erschien die Meldung des Donaukuriers am 7. November 2019.

In einem Redaktionsschwanz räumt die Zeitung ein, dass Frau Gampl Recht hat.

Gegendarstellung von Schrobenhausenerin

https://www.donaukurier.de/lokales/schrobenhausen/Gegendarstellung;art603,4377998

Edit 20. Januar 2020: In einem Leserbrief äußert jemand Unverständnis darüber, dass die Redaktion Frau Gampl “Recht gibt”. Als Reaktion darauf erklärt sich die Zeitung:

https://www.donaukurier.de/lokales/schrobenhausen/leserbriefe/art75665,4431577

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