Johannes B. Kerner in Malta ohne Vorteilserlangung

Johannes B. Kerner in Malta ohne Vorteilserlangung

Im periodischen Druckwerk DER SPIEGEL erschien am 20. Mai 2017 ein Artikel über Steuern und Prominente. Dem Moderator und Entertainer Johannes B. Kerner wurde ganz subtil die Vorteilserlangung durch eine Firmensitzverlegung nach Malta unterstellt.

In einer in Hamburg gezeichneten, am 18.8.2017 erstellten, jedoch online erst am 10. Februar 2018 veröffentlichten Gegenrede stellt Kerner fest, was folgt:

Der Verdacht, wegen der Mehrwertsteuervorteile nach Malta zu gehen, ist falsch. Die Firma Cloverleaf Yachting Ltd. wurde auch deswegen nicht gegründet, zumal in Malta dieser Vorteil auch nicht zum Tragen kommen kann.

Die Redaktion schloss einen Redaktionsschwanz an. In diesem behauptet sie, den Artikelso nicht geschrieben zu haben, wenn dieser nicht erst bei Gericht Auskunft gegeben hätte, sondern schon, als der Redakteur frug.

Die Details (Ersterwerb, deutsches vs. maltesisches Recht) dazu spare ich mal, die Argumentation des SPIEGELs erinnert auf jeden Fall sehr an die läppische Behandlung der Gegendarstellung von Thomas Gottschalk einige Jahre zuvor.

Gegendarstellung von Johannes B. Kerner

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-155719002.html

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