Keine radikalen Palästinenser im Bundestag

Keine radikalen Palästinenser im Bundestag

Wenn es um Wahlen geht, machen die etablierten Parteien die Sitze im Parlament meist unter sich aus. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Rechte der kleineren Parteien in der Berichterstattung nicht gewahrt werden müssten.

Die MLPD (Marxistisch, Leninistisch, Partei, Deutschland) sah sich dem Vorwurf ausgesetzt, so auch in der Berichterstattung von WELT ONLINE am 31.08.2017, auf ihrer Kandidatenliste zur Wahl des Deutschen Bundestags auch radikale Palästinenser zu führen, die zur Volksfront zur Befreiung Palästinas gehörten, angeblich.

Das Zentralkommitee der MLPD in Vertretung von Frau Gabi Fechtner korrigierte dies umgehend. Es stehe nur 1 Palästinenser überhaupt auf ihren Listen, und der gehöre nicht der PFLP an.

Es ist nicht ganz klar, wann der Abdruck erfolgte, da das Datum der Gegendarstellung den (ebenfalls) 31. August 2018 zeichnet, das Datum der Darstellung aber erst den 15. September 2017. Vielleicht war das Voraussicht der MLPD, dass so etwas eh erst kurz vor oder nach der Wahl abgedruckt wird…

Im Redaktionsschwanz nämlich steht – Sie haben Recht.

Gegendarstellung

https://www.welt.de/politik/deutschland/article168195343/Gegendarstellung.html?wtrid=onsite.onsitesearch

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