Pflegezentrum ruft nicht zum Boykott von Coronatests auf

Pflegezentrum ruft nicht zum Boykott von Coronatests auf

Das Thema „Wahrung der Gesundheit in Pflegezentren“ ist in Zeiten von Corona eins der ersten gewesen. Risikogruppen, in diesem Fall die Älteren der Bevölkerung, müssen einerseits zu ihrem eigenen Schutz weitestgehend isoliert werden, andererseits bedarf es strenger Hygienemaßnahmen und -auflagen, um die Gefahr der Ansteckung so klein wie möglich zu halten.

Zu den Hygienemaßnahmen gehören obligatorisch:

  • Das Tragen von Schutzkleidung wie Mund-Nasen-Schutz und Handschuhe
  • Regelmäßiges Desinfizieren von Händen und Oberflächen
  • Ergänzende Installationen, z.B. Plexiglas-Scheiben und Tastaturschutzfolien in Gemeinschaftsräumen
  • Reduzierung der Besucherzahl

Um eine erfolgte Ansteckung ausschließen zu können, rät die Bundesregierung außerdem zur Ausweitung von Coronatests, auch und besonders in Pflegezentren, um die Pandemie bedingten Auflagen für das öffentliche Leben schrittweise lockern zu können.

Diese Notwendigkeit hat auch die Heimleitung des Pflegezentrums Kirchheim erkannt. Unwahr ist also die Behauptung der Zeitung Der Teckbote in einem Artikel vom 14. Mai 2020, dass die Leitung zum Boykott der flächendeckenden Corona-Massentests aufgerufen habe. Man habe stattdessen seine Bewohner umfassend über die Möglichkeiten einer Testung auf Freiwilligenbasis aufgeklärt.

Gegendarstellung des Pflegezentrums Kirchheim

Die detaillierte Originalmeldung finden Sie hier: https://www.wz.de/sport/fussball/fortuna-duesseldorf/gegendarstellung_aid-49774485

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