Til Schweiger und das Wasser für 4,20 €

Til Schweiger und das Wasser für 4,20 €

Die Hamburger Morgenpost ließ es sich – wie auch viele andere Berichterstatter – nicht nehmen, das von Til Schweiger neueröffnete Restaurant “Barefood Deli” zu mysteryshoppen.

Dabei stürzte man sich auf den Preis des Mineralwassers, das anscheinend nur aus dem Hahn kam. Die MOPO titelte am 23. Januar 2017 groß, dass Schweiger Hamburgs teuerstes Leitungswasser verkaufe.

Dieser wandte sich in einer am 7. Februar gezeichneten und erst am 19. April veröffentlichten Gegendarstellung dagegen, indem er wissen ließ, dass es nicht das teuerste Leitungswasser sei, das er verkaufe.

In einem Redaktionsschwanz, der zwar sachlich bemüht, aber nicht frei von Ironie ist, erklärte die MOPO, dass Schweiger Recht hat. Sie spricht ihn allerdings direkt an, anstatt in der auktorialen Erzählweise zu bleiben. Auch erfolgt zuletzt ein Kommentar, dass die vorgenommene sprachliche Korrektur in der Speisekarte “schon mal ein Fortschritt” sei.

In einem Facebookpost vom 21. April 2017 regt sich Schweiger in deutlichen Worten darüber auf.

Gegendarstellung von Til Schweiger und Replik

https://www.tz.de/stars/streit-um-leitungswasser-geht-in-naechste-runde-zr-8177478.html

(Bericht)

Reaktion auf die Replik

https://www.tz.de/stars/witzige-gegendarstellung-til-schweiger-schlaegt-zurueck-zr-8193447.html

(Bericht)

PS: Hier streiten Juristen, ob die MOPO im Redaktionsschweif die erlaubte Linie verlassen hat.

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