Bei Fortuna-Sponsor arbeiten keine Rechtsradikalen

Bei Fortuna-Sponsor arbeiten keine Rechtsradikalen

Die Westdeutsche Zeitung veröffentlichte am 28. Februar 2020 einen Artikel mit der Überschrift „Verbindungen zu rechtsextremer Vereinigung? – Fortuna Düsseldorf kündigt Sponsor“. In diesem berichtete sie, zwei Mitarbeiter der Firma ELKA Technik GmbH wären „zentrale Akteure“ der rechtsextremen „Bruderschaft Deutschland“. In dem Artikel berief sich die WZ auf die Initiative „Düsseldorf stellt sich quer“ (DSSQ), die sich unter anderem gegen Rechtsradikalismus und Rassismus in Düsseldorf einsetzt.

Des Weiteren hätte der Düsseldorfer Fußballverein, der sich in der Nähe zu der Cellfish GmbH befindet, die Mitgliedschaft des Unternehmens im Sponsoren-Club95 aufgehoben und damit den Sponsoringvertrag gekündigt.

Jedoch treffen verschiedene Punkte in der Berichterstattung der Westdeutschen Zeitung nicht zu:

  • Kein aktueller Mitarbeiter des Unternehmens ist ein Mitglied der rechtsradikalen Vereinigung.
  • Einem ehemaligen Mitarbeiter wurde bereits im September 2019 gekündigt, da er in der „Bruderschaft Deutschland“ Mitglied war.
  • Die Auflösung des Arbeitsverhältnisses eines weiteren Mitarbeiters wurde bereits im Januar 2020 erwirkt.
  • Joachim Dancker ist Angestellter und nicht der Geschäftsführer des Unternehmens.
  • Der Sponsoringvertrag mit Fortuna Düsseldorf besteht nach wie vor und wurde nicht aufgelöst.

Die Westdeutschen Zeitung veröffentlichte am 26. März 2020 die Gegendarstellung der ELKA Technik GmbH. Der ursprüngliche Artikel ist nicht mehr abrufbar.

Gegendarstellung der ELKA Technik GmbH

Die detaillierte Originalmeldung finden Sie hier: https://www.wz.de/sport/fussball/fortuna-duesseldorf/gegendarstellung_aid-49774485

Joachim Dancker nimmt die Sponsoringaufgaben der ELKA Technik GmbH war. Durch sein außerordentliches Engagement für den Düsseldorfer Traditionsverein ist er in der Düsseldorfer Fußballszene bekannt. Darüber hinaus ist er der Erfinder des Maskottchens „Toni“. Das Glücksschwein steht als Symbol für den Wiederaufstieg aus dem Amateurfußball.

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