Priester in Bamberg wurde nicht suspendiert

Priester in Bamberg wurde nicht suspendiert

Bevor es heutzutage zur Entlassung oder unfreiwilligen Verabschiedung hoher Amts- und Würdenträger kommt, reichen diese oft bei Gefahr im Verzug selbst die Kündigung ein. Die Schuldfrage ist damit noch lange nicht geklärt, und Ausnahmen bestätigen die Regel – aber wie es wirklich im Einzelfall gewesen ist, wissen nur die Beteiligten.

Wenn jedoch faktisch behauptet wird, die Reihenfolge war anders als sie nun tatsächlich gewesen ist – dann muss das aufgeklärt werden. Am 28. August 2019 meldete die Plattform katholisch.de die Wiederkehr eines Priesters in seine Ämter – nachdem er wegen Zölibatsbruchs vorher suspendiert ward.

In einer Gegendarstellung, datierend vom bzw. veröffentlicht am 3. September 2019, rückt der betroffene Gottesmann diese Darstellung zurecht und kritisiert in diesem Zuge auch die Pressesprecherin der Erzdiözese.

In einem Redaktionsschwanz weist die Plattform auf die Pflicht zum Abdruck der Gegendarstellung hin und gibt dem Priester in Teilen davon recht. Danach wird noch einmal die Erzdiözese zitiert, um die Berichterstattung zu rechtfertigen. Ob dies so korrekt ist?

Gegendarstellung von Anton Heinz

https://www.katholisch.de/artikel/22817-gegendarstellung

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